Schönheit und Ästhetik stehen im Friseurhandwerk ganz oben an. Deshalb setzen erfolgreiche Friseurinnen und Friseure auf einen perfekten Look – schöne Hände gehören da selbstverständlich dazu. Genau die leiden jedoch durch die Feuchtarbeit im Friseuralltag. Hier setzt die Kampagne „Lebe Deinen Traum“ an: Sie zeigt einfache Lösungen, die Hände bei der Arbeit zu schützen. Die wichtigste Empfehlung: Beim Haarewaschen Handschuhe an! Ziel der Initiative ist, dass das Handschuhtragen zur professionellen Selbstverständlichkeit in deutschen Salons wird. Im Friseurberuf ist der Umgang mit Menschen eine der größten Herausforderungen. Denn nur Kunden, die sich verstanden fühlen und vom Ergebnis überzeugt sind, kommen wieder. Deshalb stellt die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) jetzt in einem „Lebe Deinen Traum"-Fächer sieben häufig im Salon anzutreffende Kundentypen vor. Augenzwinkernd zugespitzte Beschreibungen unterstützen beim Umgang mit „Paula Plaudertasche", „Sabine Schweiger", „Stephan Schlaumeier" und Co. Neben allgemeinen Tipps vermittelt der Fächer auch passende Argumente für das Handschuhtragen bei der Haarwäsche.
Wie man Kundentypen erkennt
Friseurkunden suchen zuverlässige und vertrauenswürdige Ansprechpartner, die ihnen das Gefühl geben, sich für den richtigen Salon entschieden zu haben. Um dieses Vertrauen von Anfang an aufbauen zu können, muss ein Friseur schnell erkennen, wen er vor sich hat. Zunächst zählt der erste Eindruck: Wie ist das Erscheinungsbild - sportlich, elegant, trendy, traditionell, welche Körperhaltung hat die Person - offen oder zurückhaltend - und wie fällt die Begrüßung aus - redselig oder eher schweigsam? Ob eine Person schüchtern oder selbstbewusst, impulsiv, ruhig oder gar gleichgültig ist, lässt sich mit ein wenig Erfahrung beim Smalltalk herausfinden. Der „Lebe Deinen Traum"-Fächer „7 Kundentypen im Friseursalon" dient mit seinen augenzwinkernd zugespitzten Beschreibungen zur groben Orientierung.
Die einzelnen Kundentypen
Greta Grün - der LOHA-Typ
Sie gehört zu einer kleinen, aber wachsenden Gruppe von meist sehr gebildeten Menschen, die sich mit Nachhaltigkeitsthemen beschäftigen. In Bezug auf das Tragen von Handschuhen, zeigt dieser Typ Verständnis, wenn man erklärt, dass ungeschütztes Haarewaschen ein Gesundheitsrisiko birgt.
Stephan Schlaumeier - der Besserwisser-Typ
Dieser Typ hat seine eigene Meinung, auf die er auch gerne besteht. Ein selbstbewusst- kompetenter Widerstand findet allerdings auch beim Besserwisser Akzeptanz. Im Hinblick auf Handschuhe ist eine sachliche Argumentation mit der Betonung von Professionalität angebracht.
Ralf Rasant - der viel beschäftigte Typ
Er hat immer viel zu tun und perfekt aussehen gehört für ihn einfach dazu. Ein kurzes und prägnantes Beratungsgespräch sowie Verständnis und Respekt für die Eile sind hier der Schlüssel zum Erfolg. Dieser Typ steht Handschuhen neutral gegenüber, solange sie ihn nicht beeinträchtigen. Hier kommen die Handschuhe aus Nitril gerade richtig.
Paula Plaudertasche - der neugierige Typ
Bei Paula Plaudertasche handelt es sich um eine sehr wissbegierige und mitteilsame Person. Sie redet viel, stellt aber auch viele, oft sehr detaillierte Fragen. Was das Tragen von Handschuhen angeht, muss man sich bei ihr auf ganz genaues Nachfragen einstellen. Wer sich auf einen interessierten Dialog über die Vorteile von Handschuhen einlässt, kann beim neugierigen Typ punkten.
Sabine Schweiger - der zurückhaltende Typ
Dieser zurückhaltende Kundentyp ist oft unentschlossen, ja ängstlich. Sabine Schweiger wird ihren Friseur nicht von selbst auf das Tragen von Handschuhen beim Haarewaschen ansprechen. Es sollte betont werden, dass die Handschuhe nicht zu spüren sind, weil sie aus einem sehr glatten Material sind, und dass Profis nur mit Handschuhen arbeiten, weil die Hände ihr wichtigstes Werkzeug sind.
Lili Luxus - der anspruchsvoll-exklusive Typ
Dieser Kundentyp hat eine genaue Vorstellung von ihrem Styling und investiert gern in ihr Äußeres. Wenn es um Handschuhe geht, ist Lili Luxus zunächst skeptisch. An dieser Stelle zieht das Argument, dass die Hände die Visitenkarte des Friseurs sind und trockene oder aufgesprungene Hände unprofessionell wären.
Peter Passtmirnicht - der Typ Nörgler
Er beobachtet genau, ist eher ungeduldig und provoziert bisweilen gerne. Handschuhen gegenüber ist er eher misstrauisch eingestellt. Bei ihm sind Fingerspitzengefühl und Gelassenheit gefragt sowie das Versprechen, dass die Handschuhe kaum zu spüren sind.
Das Mini-Nachschlagewerk für zwischendurch hilft, schmunzelnd ein Bewusstsein für verschiedene Kundentypen zu entwickeln, sich auf diese einzustellen und jedem Kunden ein einzigartiges Friseurerlebnis zu bieten. Der Kunden-Check Fächer „7 Kundentypen im Friseursalon" ist kostenlos im Online-Shop der Kampagne „Lebe Deinen Traum" erhältlich. Wer gleichzeitig weitere Präventionsprodukte bestellt, kann auch die anfallenden Versandkosten sparen. Zum Shop geht's über die Kampagnenwebsite www.lebe-deinen-traum.de. Weitere Informationen zu den verschiedenen Kundentypen finden sich hier.
Quelle: Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege
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